Wandern und Trekking in Marokko, Hoher Atlas
Marokko: Nomaden im Hohen Atlas
Streifzug durch den unberührtesten Teil des Hohen Atlas von Marokko. Trekking mit Lastmulis
Marokko, Hoher Atlas: Trekking mit mittleren Anforderungen im Hohen Atlas
Diese Trekkingroute führt im zentralen Hohen Atlas vom Hochtal von Imilchil westwärts durch fantastische Schlucht-Landschaften, in die Höhe auf karge, offene Berghänge und über wellige Hochebenen. Am Schluss der 9-tägigen Wanderung erreichen wir das Tal Aït Bougmez, die Heimat unseres Begleitteams.
Die Strecke ist ein Anschluss an die Route "Bergfrühling und Palmhaine": Wir beginnen im fruchtbaren Hochtal von Imilchil und folgen dem Wasser des Asif Melloul leicht abfallend talabwärts. Zunächst ist der Talgrund noch bebaut: Bewässerungskanäle führen Wasser auf Terrassenfelder. Diese Felder sowie Gehölze von Papeln und Weiden prägen das Bild ebenso wie Berberdörfer mit schlichter, aber äusserst ästhetischer Berber-Architektur. Auf den Terrassenfeldern des Tals herrscht Hochbetrieb: Pflügen, Bewässern, Ernten ist angesagt.
Später wandern wir durch eine unbewohnte Strecke des Tals mit fantastischen Landschaften: Schlucht-ähnliche Abschnitte im Wechsel mit offenen Stellen, stets begleitet vom Murmeln und Rauschen des Wassers. Ein Anstieg von 700 Höhenmetern führt uns anschliessend in höhere und kargere Gegenden des Hohen Atlas.
Unvergessliche Tage mit Passüberquerungen, Höhenwanderungen, Bergrücken, mit Aussichten und Einblicken folgen. Eine besondere Attraktion ist ein einzigartiges Schluchtsystem in der Mitte der Route. Wir bleiben oberhalb dieser Schluchten und geniessen die Tiefblicke hinunter in die wilde Landschaft.
In dieser Gegend erwarten wir die Zelte der Nomaden vom Stamm der Aït Atta. Sie leben den Winter über in der Halbwüste des Jebel Sahro, und ziehen meist im Mai mit ihren Herden von Schafen, Ziegen und Kamelen in die Frische des Hohen Atlas, wenn es in der Halbwüste zu heiss und trocken ist. Dromedare auf 2'500 müM und höher - ein besonderes Erlebnis.
Weiter geht's westwärts bis wir am vorletzten Tag der Wanderung im Tal der Aït Bougmez ankommen. Den letzten Tag wandern wir durch dieses Tal: Erneut sind wir umgeben von Terrassenfeldern, auf denen die Ernte eingebracht wird, von Papeln- und Weidengehölzen, von Berberdörfern. Ein Tag in Marrakesch am Ende der Reise lässt das Trekking nachhallen.
Ich persönlich bin schlicht begeistert von dieser komplexen, wilden und anmutigen, einsamen und doch belebten Gebirgsregion. Ein überwältigendes Erlebnis.

Programm "Nomaden im Hohen Atlas", 14 Tage
Hoher Atlas, Marokko: Neun Tage Trekking mit mittleren Anforderungen im Gebirge des Hohen Atlas. Traditionelle Berberarchitektur in Bergdörfern, Kulturlandschaften mit Terrassenfeldern in Talböden, wilde und einsame Gebirgslandschaften in der Höhe, Nomadenzelte. Am Ende der Reise ein Tag in Marrakesch.
Mittleres Trekking, : 9 Nächte im Zelt, : 3 Nächte im Hotel, 1 Nacht in Herberge.
1. Tag: Flug Schweiz - Marrakesch, Einreiseformalitäten, Übernachtung in Marrakesch
2. Tag: Ganztägige Fahrt von Marrakesch in den Hohen Atlas ins Tal von Imilchil zum Ausgangspunkt des Trekking. Kurze Wanderung zum Biwak. Biwak auf 2'100 müM.
3. bis 11. Tag: Hoher Atlas, Trekking
3. Tag: Dem Tal von Imilchil folgend, leicht abfallend durch Dörfer und Terrassenfelder bis zum Beginn eines engen Talabschnitts. Biwak auf 2'000 müM
4. Tag: Ein "Wassertag": Wir folgen den ganzen Tag dem Wasser des Asif Melloul abwärts durch mal offenere, mal schluchtartige Abschnitte. Biwak auf 1'600 müM
5. Tag: Halbtägige Etappe, nachmittag zur Erholung: Übersteigung eines Passes von 1'900 müM, um unpassierbare Stellen im Talgrund zu umgehen. Biwak auf 1'500 müM
6. Tag: Morgens Aufstieg auf ein Karst-Plateau. Nachmittags Wanderung über das Plateau, anschliessend leicht ansteigend zum Biwak. Biwak auf 2'300 müM
7. Tag: Über einen Pass von 2'700 müM mit fantastischer Aussicht auf die gesamte umliegende Bergwelt. Anschliessend Abstieg und einem Tal folgend leicht ansteigend. Unterwegs erleben wir das Naturschauspiel eines fantastischen Schluchtsystems tief unter uns. Biwak auf 2'600 müM
8. Tag: Kleinere Auf- und Abstiege folgen sich, insgesamt leicht ansteigend. Scheitelpunkt der Etappe auf einem Pass von 3'030 müM mit prächtiger Aussicht auf die Berge rundum. Biwak auf 2800 müM.
9. Tag: Leichte Etappe mit einer grandiosen Höhenwanderung, beginnend mit einem Anstieg auf 3'100 müM. Biwak auf 2'900 müM.
10. Tag: Abstieg zum "Lac d'Izourar" und weiter zum Beginn des Tals Aït Bougmez. Biwak auf 2'200 müM.
11. Tag: Leicht abfallende Etappe durch das Tal Aït Bougmez, vorbei an Berberdörfern und durch Terrassenfelder. Unterkunft in einfacher Herberge auf 1'900 müM.
12. Tag: Fahrt im Minibus nach Marrakesch, Übernachtung in Hotel in Marrakesch
13. Tag: Tag zur Freien Verfügung in Marrakesch.
14. Tag: Rückflug Marrakesch-Schweiz
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