Wandern und Trekking in Marokko, Hoher Atlas
Marokko: Nomaden im Hohen Atlas
Streifzug durch den unberührtesten Teil des Hohen Atlas von Marokko. Trekking mit Lastmulis
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Marokko, Hoher Atlas: Trekking mit mittleren Anforderungen im Hohen Atlas
Diese neue Trekkingroute führt im zentralen Hohen Atlas vom Bergtal Aït Bougmez ostwärts in die Höhe auf karge, offene Berghänge, durch fantastische Schlucht-Landschaften und über wellige Hochebenen. Hier treffen wir Nomanden an, die ihre Schaf- und Ziegenherden den Sommer über weiden lassen.
Die Strecke ist eine Fortsetzung der Route "Herbst im Hohen Atlas": Zu Beginn wandern wir im fruchtbaren Bergtal Aït Bougmez auf 1'800 müM ostwärts durch Dörfer mit schlichter, äusserst ästhetischer Berber-Architektur. Auf den Terrassenfeldern des Tals herrscht Hochbetrieb: Pflügen, Bewässern, Ernten ist angesagt.
Am Talabschluss folgt der Schritt in höher gelegene, in einsame und wilde Bergregionen: Ein erster Zwischenhalt ist die Ebene des Izourar. In Jahren mit viel Niederschlag staut sich hier das Wasser zu einem See, sonst ist die Ebene trocken. Anschliessend steigen hoch wir auf 2'800 müM und höher. Dort oben gibt es keine Dörfer mehr, einzig ein paar Hirten- und Nomadenfamilien verbringen hier den Sommer.
Unvergessliche Tage mit Passüberquerungen, Höhenwanderungen, Bergrücken, mit Aussichten und Einblicken folgen. Eine besondere Attraktion ist ein einzigartiges Schluchtsystem in der Mitte der Route. Wir bleiben oberhalb der Schluchten und geniessen die Tiefblicke hinunter in die wilde Landschaft.
Es folgen Etappen in welligem, unbesiedeltem Gelände. Hier erwarten wir die Zelte der Nomaden vom Stamm der Aït Atta. Sie leben den Winter über in der Halbwüste des Jebel Sahro, und ziehen meist im Mai mit ihren Herden von Schafen, Ziegen und Kamelen in die Frische des Hohen Atlas, wenn es in der Halbwüste zu heiss und trocken ist. Dromedare auf 2'500 müM und höher - ein besonderes Erlebnis.
Weiter geht's ostwärts, auf und ab über Hochebenen, durch Täler, vorbei an Dörfern. Eine wunderschöne Mischung von gebirgiger Einsamkeit und ländlichem Dorfleben. Wir schliessen das Trekking in Imilchil ab, und fahren zurück nach Marrakech. Ein Tag Marrakech zu Beginn der Reise stimmt uns ein in den marokkanischen Kulturraum, und ein Tag in Marrakech am Ende der Reise lässt das Trekking nachhallen.
Diese Reise wird 2012 zweimal angeboten: Zuerst über Pfingsten - Mai/Juni ist ideale Zeitpunkt, da die Berghänge dann grün sind. Das zweite Datum liegt in den Sommerferien im Juli. Die Gebirgs-Vegetation mag im Hochsommer zwar etwas trockener sein, doch die Landschaft ist deswegen nicht weniger beeindruckend.
Ich persönlich bin schlicht begeistert von dieser komplexen, wilden und anmutigen, einsamen und doch belebten Gebirgsregion. Ein überwältigendes Erlebnis.
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Programm "Nomaden im Hohen Atlas", 15 Tage
Hoher Atlas, Marokko: Neun Tage Trekking mit mittleren Anforderungen im Gebirge des Hohen Atlas. Traditionelle Berberarchitektur in Bergdörfern, Kulturlandschaften mit Terrassenfeldern in Talböden, wilde und einsame Gebirgslandschaften in der Höhe, Nomadenzelte. Zu Beginn und am Ende der Reise je ein Tag in Marrakech.
1. Tag: Flug Schweiz - Marrakech, Einreiseformalitäten, Übernachtung in Marrakech
2. Tag: Tag in Marrakech
3. Tag: Fahrt von Marrakech in den Hohen Atlas zum Ausgangspunkt des Trekking. Übernachtung in einfacher Herberge
4. bis 12. Tag: Hoher Atlas, Trekking
4. Tag: Im Tal Aït Bougmez durch Dörfer und Terrassenfelder bis zum letzten Dorf im Tal. Erstes Biwak auf 2'100 müM
5. Tag: Anstieg auf die Ebene des Izourar. Über einen Pass in unbesiedelte Höhen. Biwak auf 2'800 müM
6. Tag: Anstieg auf einen Bergrücken, Höhenwanderung auf ca. 3'000 müM, Biwak auf 2'800 müM
7. Tag: Über einen Pass von 3'000 müM, Abstieg auf ein welliges Plateau. Unterwegs erleben wir das Naturschauspiel eines fantastischen Schluchtsystems tief unter uns. Biwak auf 2'500 müM
8. Tag: Über einen Pass von 3'100 müM mit fantastischer Aussicht auf die gesamte umliegende Bergwelt. Anschliessend Abstieg. Biwak auf 2'300 müM
9. Tag: Über eine Hochebene. Gegen Ende der Etappe Abstieg in ein Tal. Biwak auf 1500 müM.
10. Tag: Leichte Halbtagesetappe einem Bach entlang. Biwak auf 1'600 müM.
11. Tag: Längste Tagesetappe, einem Tal folgend, leicht ansteigend. Biwak auf 2'000 müM.
12. Tag: Leicht ansteigende Etappe, Biwak auf 2'100 müM.
13. Tag: Letzte Etappe von ca. 2 Stunden. Abschied von unserem Begleitteam. Fahrt Hoher Atlas - Marrakech, Übernachtung Marrakech
14. Tag: Tag in Marrakech
15. Tag: Rückflug Marrakech-Schweiz
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