Wir steigen von Bergtälern hoch auf Pässe von 3'000 müM, überqueren die Ketten des Hohen Atlas von Nord nach Süd. Am Südfuss des Hohen Atlas tauchen wir ein in eine paradiesische Gartenlandschaft mit Gerstenfeldern, sattrotem Klatschmohn, Nachtigallen in Weidenbüschen.

In der Halbwüste des Jebel Sahro lassen wir uns von spektakulären Felsformationen und Palmgärten verzaubern. 

 

Beschreibung

Geniales Frühlings-Trekkingvom Gebirge des Hohen Atlas bis in die Palmgärten der Halbwüste

Nord-Süd-Durchquerung von den letzten Schneefeldern in den Bergen des Hohen Atlas bis zu den Palmgärten in der Halbwüste des Jebel Sahro in 10 Tagen. Diese Strecke ist die vielseitigste und eine der schönsten Trekking-Routen, die ich kenne. Ich biete sie nur im April an, wenn das Klima das Tüpfchen auf den "i" der gesamten Region setzt.

Auf 2’000 müM ist Frühling in den Bergtälern des Hohen Atlas. Kleinflächige Kartoffeläcker werden gepflügt. Obstbäume blühen. Die Landschaften sind geprägt von steinigen und kargen Hängen. Wir überwinden die Bergketten des Hohen Atlas über zwei Pässe, die auf 3’000 m steigen. Ganz oben liegen wahrscheinlich noch die letzten Schneefelder.

Nach der Überquerung der hohen Bergketten erreichen wir das "Vallée des Roses", das Rosental. Wir wandern in diesen südlichen Gebirgsausläufern Bächen und Bewässerungskanälen entlang in Richtung Dadès-Tal. Schluchten, sattgrüne Getreidefelder mit knallroten Mohnblüten, Nachtigallen jodeln in Hecken und Büschen, rosa Oleander blüht den Wasserläufen entlang - eine sagenhafte Vielfalt und Fülle an Lebenskraft.

Drei Tage später stehen wir in einem wilden Gebirge in der Halbwüste, dem Jebel Sahro. In seinen unwegsamen Tälchen finden sich Einzelgehöfte, Nomadenlager, Felspfeiler und Schluchten. Wo Menschen sich hier niederlassen, legen sie Gärten an. Das Grün dieser Flecken wirkt inmitten der braunen Steinwelt wie ein Wunder. In den drei letzten Tagen der Wanderung stehen wir unter Palmen, sehen Granatapfelbäume blühen und Feigenbäume.

Der Anfang des Trekkings - dort oben im Hohen Atlas - scheint vielen von uns dann weit, weit weg.

Weil diese Route etwas längere Etappen beinhaltet, nehmen wir ein Reittier mit, das die Gruppe begleitet.